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Hofheimer Zeitung vom 05.10.2004 Fichtezentrum soll Nord-Struktur verbessern Preiswerter integrativer Wohnraum für Jung und Alt im Hofheimer Norden Trotzdem ist das Fichtezentrum so attraktiv, dass die Planungen nicht einfach vom Tisch gefegt wurden. Dazu kommt, dass die HWB den größten Teil dieser Stadtentwicklungsmaßnahme mit einem Kostenvolumen von insgesamt knapp zwölf Millionen Euro auch ohne Förderprogramm "Soziale Stadt" und finanzielle Beteiligung durch die Stadt umsetzen könnte. Denn allein durch mögliche Zuschüsse könnten die Gesamtkosten auf knapp sieben Millionen Euro gesenkt werden. Auch wenn es noch einige Punkte zu klären gibt, ist HWB-Geschäftsführer Josef Mayr deshalb optimistisch in Sachen Fichtezentrum. Denn nach wie vor ist in Hofheim preiswerter Wohnraum schwer zu finden. Und die bislang von großzügigen Grünflächen umgebenen 114 Wohnungen könnten um 62 Wohneinheiten aufgestockt werden. Arztpraxen und eine Apotheke sowie "Wohnhöfe" und Mietergärten sollen ein übriges tun, das ganze attraktiv zu machen. Dazu sollen die 16 Reihenhäuser entlang des Liederbacher Weges, die zur Zeit gebaut werden, insbesondere junge Familien und Menschen mit mittleren Einkommen anziehen. Zusätzlich soll mit der Realisierung des geplanten Projekts "Integratives Wohnen" an der Hermann-Friesen-Straße das Zusammenwohnen von behinderten und nichtbehinderte Jugendliche möglich gemacht werden. Außerdem soll das Wohnen von mehreren Generationen unter einem Dach an der Homburger Straße gefördert werden. Ein Gemeinschaftsraum soll neben einem Saal für Veranstaltungen sowie einem Seniorentreff und Jugendkeller soziale und kommunikative Treffpunkte ermöglichen. Im November sollen die Beratungen im Ausschuss fortgesetzt werden. Dazu will man dann auch Vertreter der Stadt Hattersheim einladen, die bereits über Erfahrungen mit dem Förderprogramm "Soziale Stadt" verfügt.
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