Pressespiegel
   
   

Frankfurter Rundschau vom 16.02.2011

Feinschliff für HWB-Projekt

Hofheim Bau der Häuser in Diedenbergen soll Ende des Jahres beginnen

Die Kritiker sind verstummt. Bei der Vorstellung des neuen Bauprojektes der Hofheimer Wohnungsbaugesellschaft (HWB) in Diedenbergen regte sich jüngst keinWiderstand mehr. Auf dem Gelände des ehemaligen Flüchtlingsheimes am Kiebitzweg sind sechs Häuser mit insgesamt 39 Wohnungen geplant. Zwei Drittel davon sollen Sozialwohnungen sein. Die CDU Diedenbergen hatte das Konzept ursprünglich scharf kritisiert und vor Gettobildung gewarnt.
Bei der Anliegerversammlung, bei dem die HWB die überarbeiteten Pläne nun vorstellte, habe es keine kritischen Stimmen mehr gegeben, sagte Geschäftsführer Josef Mayr der Frankfurter Rundschau. Die Zahl der Sozialwohnungen sei bei 25 geblieben. Allein schon im Hinblick auf die lange Warteliste der HWB mit bis zu 400Wohnungsbewerbern sei dies unabdingbar.

Parkdecks statt Tiefgarage

In Form eines U werden die sechs Wohngebäude auf dem Grundstück stehen. Die Hanglage mit Höhenunterschieden von bis zu vier Metern nutzten die Planer, um zwei Parkdecks in die Anlage zu integrieren. „So brauchen wir keine Tiefgarage und sparen eine Menge Geld“, sagt Mayr.
Die Wohnungen im Erdgeschoss werden durchweg barrierefrei und damit behindertengerecht gebaut. Im großen Eckhaus an der Casteller Straße soll ein Lift eingebautwerden, damit auch die Wohnungen im Obergeschoss für Senioren oder Menschen mit Behinderung gut nutzbar sind. Zwischen 50 und knapp 100 Quadratmeter werden die Wohnungen groß sein und zwei bis vier Zimmer haben. Die kleineren Wohnungen seien speziell für ältere Bewohner gedacht, sagt Mayr.
Wenn das Stadtparlament den Bebauungsplan nach der Kommunalwahl beschließt, könnte noch in diesem Jahr Baubeginn sein. Ende 2012 könnten die ersten Mieter in die neuen Wohnungen in Diedenbergen einziehen. Sechs Millionen Euro investiert die HWB in das Projekt. aro

   
 
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