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| Pressespiegel | |||
Main Taunus Kurier vom 16.02.2011 Im Ortsbeirat keine Barrieren mehr 16.02.2011 - DIEDENBERGEN Von Martina Weyand-Ong WOHNUNGSBAU Befürchtungen der Diedenbergener CDU scheinen durch behindertengerechte Planung ausgeräumt Die geplante Bebauung des ehemaligen Asylbewerberheim-Areals an der Querspange durch die Hofheimer Wohnungsbaugesellschaft (HWB) hat in der Infoveranstaltung, die in der vergangenen Woche im Evangelischen Gemeindehaus stattgefunden hat, Anklang gefunden, lautete das Fazit in der jüngsten Sitzung des Diedenbergener Ortsbeirats. Begrüßt wurde dabei insbesondere, dass bei dem Projekt im Hinblick auf den demografischen Wandel alle Erdgeschoss-Wohnungen in den insgesamt sechs Mehrfamilienhäusern barrierefrei und zum Teil sogar rollstuhlgerecht gestaltet werden sollen. Das hat der CDU den Wind aus den Segeln genommen, die sich lange Zeit gegen das Projekt ausgesprochen hatte, weil sie den Anteil der zwei Drittel Sozialwohnungen an dem insgesamt 39 Wohneinheiten umfassenden Bauprojekt für zu hoch hielt. Ein entsprechender Antrag der CDU ist jetzt im Ortsbeirat nach der Ankündigung von HWB-Geschäftsführer Josef Mayr in puncto Barrierefreiheit jedenfalls überflüssig geworden. Die CDU wollte nämlich fordern, dass die stadteigene Wohnungsbaugesellschaft nicht wie ursprünglich geplant nur in einem der Häuser senioren- und behindertengerechte Wohnungen bauen soll angesichts des großen geschätzten Bedarfs von 5 000 solcher Wohnungen in den nächsten Jahren im Main-Taunus-Kreis. Lob für Konzept Von SPD-Seite wurde dabei darauf hingewiesen, dass neben den Erdgeschoss-Wohnungen in den anderen Wohnblocks sogar in dem etwas größeren Eck-Riegel der Wohnanlage alle Wohnungen barrierefrei werden sollen. „Diese Planung ist aber nur ein Vorschlag“, versuchte CDU-Stadtverordneter Andreas Hegeler den Antrag seiner Fraktion zu rechtfertigen. „Die HWB hat doch aber gar keine andere Wahl, als so zu bauen“, versuchte Ortsvorsteher Klaus Ernst (SPD) das Misstrauen der CDU zu zerstreuen. Und selbst Erster Stadtrat Wolfgang Exner (CDU) bemühte sich, seinen Diedenbergener Parteikollegen klar zu machen, dass der HWB-Aufsichtsrat schon darauf drängen werde, dass das Projekt so wie präsentiert umgesetzt werde. „HWB-Geschäftsführer Josef Mayr will so bauen und das ist dann sogar um einiges mehr als im CDU-Antrag an Barrierefreiheit gefordert“, betonte auch FWG-Sprecher Matthias Hees und lobte das „vernünftige Konzept“. Die Informationsveranstaltung habe doch gezeigt, wie ernst man sich seitens der HWB mit den Stellungnahmen aus der Bevölkerung befasst habe und der Magistrat habe keinen Anlass für ein Misstrauen gegen die Geschäftsführung der Hofheimer Wohnungsbaugesellschaft, beschied Erster Stadtrat Wolfgang Exner. Da konnte dann die CDU nicht mehr anders, als ihren Antrag zurückzuziehen. |
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