
Die HWB
Pressemitteilung
Archiv
18.08.2026Jahresbilanz 2025: Die HWB sichert bezahlbares Wohnen in Hofheim und ist auf einem erfolgreichen Weg
Die Hofheimer Wohnungsbau GmbH (HWB) rückt in Ihrem Jubiläumsjahr eines der zentralsten Themen unserer Zeit, die Sicherung bezahlbaren Wohnraums, in den Fokus. Denn, das ist ihr Kerngeschäft seit 100 Jahren. Die hundertprozentige Tochter der Kreisstadt Hofheim am Taunus sorgt für bezahlbares Wohnen und treibt Stadtentwicklungsprojekte mit voran. Auch die Pflege und Modernisierung des Bestandes, Neubauten und soziales Management haben die Arbeit im abgelaufenen Geschäftsjahr geprägt. Den Geschäftsbericht 2025 stellten nun der HWB-Aufsichtsratsvorsitzende und Bürgermeister Wilhelm Schultze gemeinsam mit dem Vorsitzenden der HWB-Geschäftsführung, Norman Diehl, Geschäftsführer Josef Mayr und Andrea Barz, Mitglied der Geschäftsleitung vor.
Die HWB ist wirtschaftlich trotz unsicherer Förderlandschaften, Baukostensteigerungen und komplexen Verfahrensprozessen weiter auf einem guten Weg. Die HWB packt auf verantwortungsvolle Weise an – im Bestand und bei neuen Projekten. Im Jahr 2025 erwirtschaftete die HWB einen Jahresüberschuss von 326.000 Euro, die Eigenkapitalquote liegt bei 28,7 Prozent. Der Überschuss verbleibt in der Gesellschaft und wird investiert. In den Bestand flossen 2025 gut vier Millionen Euro.
„Wir können uns glücklich schätzen, mit der HWB eine starke Partnerin als Tochterunternehmen zu haben. Das galt schon in der Vergangenheit, aber mit Blick auf die finanzielle Situation der Stadt Hofheim, gilt dies in diesen schweren Zeiten besonders“, sagte Wilhelm Schultze, der als Bürgermeister kraft Amtes auch Vorsitzender des HWB-Aufsichtsrats ist. „Die HWB löst Probleme in der Stadtentwicklung, wirkt mit ihrem Bestand dämpfend auf die Mietpreise in Hofheim, schreckt auch vor großen Herausforderungen nicht zurück und ist nicht nur mit ihrem Sozialen Management für die Menschen da. Diese Verlässlichkeit und Sicherheit ist ein starker Kitt, der unsere Stadtgesellschaft zusammenhält.“
Schultze zieht eine optimistische Bilanz: „Trotz weiterhin schwierigster Bedingungen – von den Auswirkungen des Ukraine- und Iran-Krieges, der schwierigen Haushaltslage der Stadt Hofheim, gestiegenen Energie- und Baukosten bis hin zu weggefallenen Fördermitteln –, konnten Projekte wie das Wohnbauprojekt „Neue Dorfmitte“ mit KiTa erfolgreich fertiggestellt und vermietet werden.“ Auch mit dem Neubau des Übergangswohnens in der Rheingaustraße mit 29 Wohneinheiten stehen die Zeichen gut für einen baldigen Bauprojektstart.
Der Vorsitzende der HWB-Geschäftsführung Norman Diehl sagt: „Die HWB versteht sich als Dienstleister für die Stadtgesellschaft. Angefangen beim Bau von bezahlbaren Wohnungen, über die Sicherung der wohnungsnahen Grundversorgung bis hin zur Quartiersarbeit in unseren Wohnungsbeständen.“ Das alles zeige sich an zahlreichen Beispielen:
„Zu Beginn des Jahres 2025 wurde der Bauantrag für das so genannte Baufeld 6 im City-Quartier Hofheim in der Hattersheimer Straße (Projektgesellschaft HORN), gestellt. Die hier geplanten 87 geförderten Wohnungen sollen schlüsselfertig in den Bestand der HWB übergehen. Wir rechnen mit einem Baubeginn im nächsten Jahr. Und in Zusammenarbeit mit der Instone Real Estate Group SE entwickelten sich die Pläne an der ‚Homburger Straße 18‘ (Polar Mohr Werk 2) für 20 geförderte Wohnungen und eine KiTa fort. Der Bau ist im Jahr 2026 gestartet.“
Die erfolgreiche soziale Arbeit im Quartier der Familien Nord und Marxheim sei durch die partnerschaftliche Kooperation zwischen der HWB und des Caritasverbands Taunus e.V. für drei weitere Jahre gesichert worden. „Der geschlossene Kooperationsvertrag ist die Basis für diese wichtige Arbeit für die Stadtgesellschaft, die seit 2012 besteht.“
Für die Bürofläche im Jean Hammel Haus habe die HWB mit Baowerk ein international tätiges Architektur- & Innenarchitekturbüro als neuen Mieter gewinnen können. „Das sind einige Paradebeispiele für die HWB als ‚Stadtmacherin‘“, erklärt Diehl. „Als Unternehmen bzw. Arbeitgeber bewegen uns natürlich auch Themen wie Arbeitsprozessoptimierungen, die fortschreitende Digitalisierung, Klimawandel und Nachhaltigkeit sowie der demografische Wandel.“ So investiere die HWB in die Einführung einer neuen ERP-Software für die Immobilienwirtschaft im Unternehmen sowie weiterhin in die Personalentwicklung und in gute Arbeitsplätze. „Die HWB bietet jungen Menschen eine fundierte Ausbildung im Bereich Wohnungswirtschaft“, ergänzte Andrea Barz, Mitglied der HWB-Geschäftsleitung.
Das Kerngeschäft der HWB bleibt aber die Schaffung und der Erhalt bezahlbaren Wohnraums. Öffentlich gefördert sind 39 Prozent der Wohnungen im HWB-Bestand, 61 Prozent sind frei finanziert. Wie im bundesweiten Durchschnitt sinkt der Anteil an gefördertem Wohnraum auch im HWB-Bestand. „Wir wollen zusätzlichen geförderten Wohnungen schaffen und gleichzeitig dafür sorgen, dass auch frei finanzierte Wohnungen bezahlbar bleiben“, erläuterte Diehl. „Unser Angebot richtet sich ausdrücklich nicht nur an Menschen mit geringem Einkommen, sondern ebenso an den Mittelstand.“ Das zeige auch der erfolgreiche Neubezug in diesem Sommer im dreiteiligen Neubau ‚Wohnen im Lorsbachtal‘ in der Hofheimer Straße am Ortseingang von Lorsbach.
Das Engagement zeigt sich in den durchschnittlichen Mietpreisen in Hofheim: Der Quadratmeterpreis (Quelle: Immobilienscout24) im Internet liegt bei fast 15 Euro über alle Wohnungstypen hinweg. Die HWB ruft im Durchschnitt über alle Wohnungstypen hinweg, inklusive geförderter Wohnungen, 7,04 Euro pro Quadratmeter auf. Bei den frei finanzierten sind es durchschnittlich 7,83 Euro. Der Druck durch die Nachfrage nach Wohnraum bleibt hoch: rund 2.000 Menschen suchen eine Wohnung bei der HWB. Das sind 835 Haushalte, von denen 59 Prozent im öffentlich geförderten Bereich suchen und 41 Prozent bei freifinanzierten Wohnungen.
Das „QuartierHochVier“ mit 64 Wohneinheiten in Hofheim-Nord als eines der bisher größten Neubauprojekte der HWB entwickelte sich im vergangenen Jahr intensiv weiter: Das Baufeld wurde frei gemacht und das Projekt ist nun mit der Grundsteinlegung Ende April 2026 in die Bauphase gestartet. „Inzwischen sieht man bereits die vier Gebäudeteile aus dem Boden wachsen“, berichtete HWB-Geschäftsführer Josef Mayr, der die bauliche Umsetzung verantwortet.
Ein weiteres großes Themenfeld bleibt die energetische Sanierung. In der Sportplatzstraße 7 wurden zu Jahresbeginn die Sanierungsmaßnahmen abgeschlossen. Für die Sanierung im Königsberger Weg 44 in Marxheim mit 40 Wohneinheiten wurden inzwischen die noch im Vorjahr ausgebliebenen Fördergelder bewilligt. „Ende Juni konnten wir mit der konkreten Umsetzung der Sanierungsmaßnahmen beginnen“, erläutert Mayr. Dort werden etwa 7 Millionen Euro investiert. Im Sommer 2027 sollen die Sanierungsmaßnahmen in dem achtgeschossigen Gebäude abgeschlossen sein.
Für die kommenden Jahre kündigen sich weitere Großprojekte bei Neubau und Quartierentwicklung vor allem in den Stadtteilen an. In Marxheim sollen im Zuge der Quartiersentwicklung in Berliner Straße und Chattenstraße Gebäude aufgestockt werden.

Foto: von links Vorsitzender der HWB-Geschäftsführung Norman Diehl, Bürgermeister und HWB-Aufsichtsratsvorsitzender Wilhelm Schultze, Mitglied der HWB-Geschäftsleitung Andrea Barz und HWB-Geschäftsführer Josef Mayr.
Über die HWB:
Die Hofheimer Wohnungsbau GmbH (kurz: HWB) ist ein kommunales Wohnungsunternehmen mit Sitz in Hofheim am Taunus und besteht bereits seit 1926. Sie ist eine 100%-ige Tochter der Stadt Hofheim. Sie schafft sozial verantwortlich Wohn- und Lebensräume für alle Bedürfnisse des Lebens und breite Schichten der Bevölkerung. Zu diesem Zweck errichtet, betreut, bewirtschaftet und verwaltet sie ihren Immobilienbestand und baut ihn verantwortungsvoll und nachhaltig aus.
Fast 1.700 Wohnungen hat die städtische Wohnungsbaugesellschaft HWB in ihrem Portfolio. Von günstigen, geförderten Wohnungen fürs kleine Geld und Wohnungen, die den freien Markt bedienen. Und die Menschen wohnen gerne hier – regional mit viel Lebensqualität. In Zahlen: öffentlich gefördert sind derzeit im HWB-Bestand 39 Prozent der Wohnungen und 61 Prozent sind frei finanziert.
Darüber hinaus hat sich die HWB kontinuierlich zu einer Stadtentwicklungsgesellschaft weiterentwickelt, die im Auftrag des Magistrats der Kreisstadt Hofheim am Taunus die Stadt- und Quartiersentwicklung mit voranbringt und führt zu diesem Zweck auch Bürgerbeteiligungsprozesse durch.
Knapp 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter engagieren sich bei der HWB. Sie sorgen mit ihrer Expertise rund um das Gut Wohnen, die Neubauentwicklung sowie Bewirtschaftung von Gewerbeeinheiten und städtischem Parkraum für zufriedene Kundinnen und Kunden sowie die Weiterentwicklung des Unternehmens. Die HWB legt viel Wert auf Aus- und Fortbildung und bildet kontinuierlich junge Menschen im Bereich Wohnungswirtschaft aus.
Weitere Informationen finden Sie unter www.hwb-hofheim.de
Ansprechpartner für die Presse
Magistrat der Stadt Hofheim am Taunus,
Jonathan Vorrath, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,
Tel. 06192 / 202-368, Fax 06192 / 202-5368,
Mail: presse@hwb-hofheim.de









