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Fichtezentrum soll Nord-Struktur verbessern

Hofheimer Zeitung vom 05.10.2004

 

Preiswerter integrativer Wohnraum für Jung und Alt im Hofheimer Norden

HOFHEIM (mwo) - "Das ist fast zu schön, um wahr zu sein," kommentierte der Vorsitzende des Haupt- und Finanzausschusses (HFA), Wolfgang Exner (CDU) die Pläne für das Fichtezentrum im Hofheimer Norden, dass schon seit längerem auch von der Lokalen Agenda gefordert wird. Die Hofheimer Wohnungsbaugesellschaft (HWB) hatte in der jüngsten HFA-Sitzung Pläne vorgelegt, wonach der Bereich Hermann-Friesen-Straße, Liederbacher Weg, Fichtestraße und Homburger Straße verdichtet werden soll. Dadurch soll nicht nur zusätzlicher preisgünstiger Wohnraum geschaffen werden, sondern auch eine Strukturverbesserung erreicht werden. Durch die Aufnahme in das Bund-Länder-Förderprogramm "Soziale Stadt" könnte dann auch noch ein "Zentraler Treffpunkt" für insgesamt 2,4 Millionen Euro in diesem Quartier realisiert werden. Während einige Fraktionsmitglieder von FWG und GOHL über diese Stadtentwicklungsmaßnahme hell auf begeistert waren, meldeten SPD und CDU Bedenken wegen der Finanzierung dieses Projektes an. Denn auch bei Aufnahme in das Förderprogramm hätte die Stadt noch ein Drittel der Kosten in Höhe von 800000 Euro zu tragen, was bei der derzeitigen Haushaltslage schwierig sei. Dazu komme, dass der Stadtsäckel in den nächsten Jahren bereits durch die beschlossene Sanierung der Ländcheshalle in Millionenhöhe gefordert sei. Außerdem müsste der Sportpark Heide dringend saniert werden und schließlich würden auch die Marxheimer auf ein Bürgerhaus hoffen.

Trotzdem ist das Fichtezentrum so attraktiv, dass die Planungen nicht einfach vom Tisch gefegt wurden. Dazu kommt, dass die HWB den größten Teil dieser Stadtentwicklungsmaßnahme mit einem Kostenvolumen von insgesamt knapp zwölf Millionen Euro auch ohne Förderprogramm "Soziale Stadt" und finanzielle Beteiligung durch die Stadt umsetzen könnte. Denn allein durch mögliche Zuschüsse könnten die Gesamtkosten auf knapp sieben Millionen Euro gesenkt werden. Auch wenn es noch einige Punkte zu klären gibt, ist HWB-Geschäftsführer Josef Mayr deshalb optimistisch in Sachen Fichtezentrum.

Denn nach wie vor ist in Hofheim preiswerter Wohnraum schwer zu finden. Und die bislang von großzügigen Grünflächen umgebenen 114 Wohnungen könnten um 62 Wohneinheiten aufgestockt werden. Arztpraxen und eine Apotheke sowie "Wohnhöfe" und Mietergärten sollen ein übriges tun, das ganze attraktiv zu machen.

Dazu sollen die 16 Reihenhäuser entlang des Liederbacher Weges, die zur Zeit gebaut werden, insbesondere junge Familien und Menschen mit mittleren Einkommen anziehen. Zusätzlich soll mit der Realisierung des geplanten Projekts "Integratives Wohnen" an der Hermann-Friesen-Straße das Zusammenwohnen von behinderten und nichtbehinderte Jugendliche möglich gemacht werden. Außerdem soll das Wohnen von mehreren Generationen unter einem Dach an der Homburger Straße gefördert werden. Ein Gemeinschaftsraum soll neben einem Saal für Veranstaltungen sowie einem Seniorentreff und Jugendkeller soziale und kommunikative Treffpunkte ermöglichen.

Im November sollen die Beratungen im Ausschuss fortgesetzt werden. Dazu will man dann auch Vertreter der Stadt Hattersheim einladen, die bereits über Erfahrungen mit dem Förderprogramm "Soziale Stadt" verfügt.

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